28 Baumlieder vom Mann mit den Bäumen
Auf zwei Weltmusik-Alben stellt Roland Zoss das Wesen von 27 Bäumen ins Zentrum. Und uns Menschen daneben. Tief verwurzelt in der Erde und in schönster Berner Mundart, begleitet von hochkarätigen MusikerInnen aller Stilrichtungen.
Baumlieder werden an Schulen und an Xenegugeli-Konzerten gesungen.
NEU «Jimmy Flitz und das Geheimnis der Bäume»
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Apfelbaum (Malus), Arve (Pinus cembra) mit Corin Curschellas, Birke (Betula), Buche (Fagus), Eibe (Taxus baccata), Eiche (Quercus), Esche & Ulme (Fraxinus & Ulmus), Himbeer & Holunder (Sambucus nigra), Kastanie/Chegeleboum (Aesculus hippocastanum), Linde (Tilia), Mammutbaum (Sequoia), Nussbaum (Juglans regia), Vogelbeerbaum (Sorbus aucuparia), Weide (Salix), Holzschnitzer (Duett mit Christine Lauterburg)
Baobab (Adansonia digitata) mit Corin Curschellas, Banyanb (Ficus), Erdbeerbaum (Arbutus unedo), Karubebaum (Ceratonia siliqua), Kakaobaum (Theobroma cacao) mit Nyna Dubois, Lorbeer (Laurus nobilis) mit Michèle Bachmann, Mimosenbaum (Acacia dealbata), Olivenbaum (Olea europaea) mit Michèle, Kokospalme & Dattelpalme (Cocos nucifera & Phoenix dactylifera), Zitronenbaum (Citrus limon) mit Brendan Wade, Zypresse (Cupressus sempervirens) mit Djamila Guillen-Tahar, Bonus: Holzschnitzer (Duett mit Michèle)
Menschen sind die Meister des Raums - Bäume die Meister der Zeit. Vom germanischen Weltenbaum zu Merlins mythischer Insel der Apfelbäume bis zum Holunder in deinem Garten. Sie prägen die Landschaft vom Polarkreis zu den Tropen und sind die grössten Lebewesen der Erde. Sie kommunizieren mit Duftstoffen, sind sozial vernetzt - verschränken als Waldgemeinschaft ihre Wurzeln. Einige Wesen wie die Eibe, sind unsterblich.
Bäume geben Mensch und Tier Heim und Nahrung. Sie verstreuen Millionen von Samen. Im «Hotel Eiche» wohnen Hunderte von Insekten und Käfern. Bäume sammeln das Regenwasser, lassen uns atmen und Pilze Nährstoffe tanken. Einige himmelsstürmende Urwaldriesen werden 100 Meter hoch, andere über 4000 Jahre alt. Anpassungsfähig stellen sie im Winter den Saftkreislauf ein. Wandern in einer Warmzeit nach Norden, in einer Eiszeit nach Süden.
Bäume haben Charakter. Einige Arten gedeihen nur isoliert, andere nur in Gemeinschaft. Einige brauchen das Feuer, damit Samen spriessen, andere klirrenden Frost, um im Frühjahr zu keimen. Sie locken mit ihrem Duft Insekten und Vögel an, um die Blüten zu bestäuben. Sie treiben als Fallschirmchen über die endlosen Weiten der Tundra. Oder lassen im Urwald ihren Samen im Magen von Elefanten in andere Regionen transportieren.
Ein Wald ist Medizin für Körper und Seele. Bäume schenken uns den Stoff zum Atmen und die Kraft zum Träumen. Die Bäume lassen Käfer, Affen und Papageien in ihrer Krone wohnen. Einige Menschenskinder bauen Hütten im Reich der Nymphen und Gnome. Poeten lassen die Wälder sprechen wie J.R.R.Tolkien im Epos "Herr der Ringe".
Für unsere keltischen Ahnen, die Helvetier, waren Bäume beseelte Wesen. Die schneebedeckten Alpen ein Hort der Götter.
Und im Griechenland der Antike verwandelten die Götter Menschen in Bäume und Erdgöttin Gaia ihre Tochter zum Lorbeerbaum. Im Schatten der Bilbil-Bäume in Australien haben Frauen Kinder geboren. Im Schatten der Feigenbäume haben Männer Erleuchtung gefunden, so wie Buddha in Indien unterm Ficus und Johannes unterm Karube am Ufer des Jordans.
Mammutbaum | © Verena Pavoni 2023
Weide | © Verena Pavoni 2023
Nussbaum | © Verena Pavoni 2023
Linde | © Verena Pavoni 2023
Sie spielen Regenwald-Sinfonien seit der Urzeit. Sie bringen die Vögel zum Singen. Sie geben den Menschen das Holz für Geigen und Trommeln, Flöten und Gitarren. Und vor allem die Luft.
Darum ist dieser Baumlieder-Zyklus gespielt auf Holzinstrumenten unseren Wurzelgeschwistern gewidmet. Denn wir sollten nie vergessen: unsere Wälder sind die grüne Lunge der Erde. Sie haben ein älteres Wissen als die Menschheit. Diese stoischen Meister der Zeit waren lange vor uns da. Auf ihren Zweigen werden die Vögel noch singen, wenn wir gegangen sind.
Die Baumlieder sind die Essenz eines Lebens mit der Natur. Denn eines ist gewiss: nur wenn wir die Bäume lieben und die Wälder hegen, werden wir weiterleben auf diesem Planeten. Hören wir auf «Mutter Erde» - nicht auf «Vater Kommerz». Singen wir bäumige Lieder, und pflanzen jedem neugeborenen Kind einen Baum!
Banjan (Ficus virens), Mauritius 2017
...baute sich als 25-Jähriger Haus und Garten auf einer kleinen Mittelmeerinsel. Auf den ersten Baum (eine Zypresse) folgten hunderte von Sprösslingen gesammelt auf Tropenreisen. Baum um Baum, Jahr um Jahr lernte er von der Weisheit der Wurzler, ihrer Ausdauer, ihrer Kraft und Anpassungsfähigkeit. Im Olivenhain spürte er den Herzschlag der Natur, hier fanden Lieder wie der Chegeleboum zu ihm. Und er schrieb seine Erfahrungen nieder im Erzählband «Die Insel hinterm Mond».
Eibe, ca. 900jährig (Hasenmatt/SO) Foto: W. Schenker
geht an alle, die mitgeholfen haben das Baumlieder-Projekt zu verwirklichen.
Nicole Zoss und Peter von Siebenthal für ihre grosse Geduld und den unermüdlichen Support bei Text & Ton.
Den Gärtnen, Förstern, Freunden, die mir auf vielen Reisen durchs Naturwunder «Erde» ihre Zeit schenkten. Namentlich Archibald McKenzie (NSW Australien), Joss Brooks (Auroville/Indien), Andreas Moser (Netznatur/Schweiz), Martin Russenberger (Brenscino, Schweiz), Franco Cappadona (Äolische Inseln/Italien).
Dem Autor Fred Hageneder für das grossartige Grundlagenwerk «Der Geist der Bäume».
Und nicht zuletzt danke ich den Unterstützern:
Baumlieder hören:
Baumlieder ansehen:
CD & Download:
Pressefoto:
«Das Baumliederbuch ist nicht nur eine Ode an die Bäume, sondern Kraftquelle für unseren Kampf für die Natur. Gehaltvolle Texte, schöne Melodien, farbig begleitet: geglückte CDs!»
Bernhard Suter, Schweizer Musikzeitung | 2021
Die Baumlieder-Band im Trio
Roland Zoss
Christine Lauterburg
Corin Curschellas
Nyna Dubois
Brendan Wade
Michèle Bachmann «Anshelle»
Djamila Guillen-Tahar
Anna Murphy, Ex-«Eluveitie»
Julian Sartorius (Holzklänge)
Wolfgang Zwiauer (Bässe, Mandocello, OP1)
Alexander Balajew (Drums)
Jean-Pierre v.Dach (div. Gitarren)
Toni Tortuga (12-String, E-Git)
Nick Perrin (Flamenco-Git)
Peter v. Siebenthal (E-Git)
Sämi Baur (Drum in Esche & Ulme)
David Stauffacher (Perkussion)
HP Brüggemann (Hammond, Rhodes)
Matthias Urech (Keys, Git)
Nayan Stalder (Hackbrett)
Catherine Rhatigan (Kelt.Harfe)
Brendan Wade (Dudelsack, Whistles, Bodhran)
Kathrin Bögli (Cello)
Sandro Friedrich (Duduk,Trümpi)
Christoph Wiesman (Oboe)
Mike Maurer (Flügelhorn, Tromp)
Daniel Marti (Akkordeon)
Markus Flückiger (Schw'örgeli)
Dani Häusler (Klarinette, Sopransax)
Hujässler (mod. Volksmusik)
Resli Burri (Singende Säge)
Peter v. Siebenthal
Helge van Dyk
Eric Merz
Gitarren: Western, 12-Saiten, Flamenco, Les Paul, Gretsch, Telecaster, Slide, E-Bow, Gibson, Fender, Dobro; E-Bass und Kontrabass, Klarinetten, Oboe, Duduk, Cello, Hackbrett, Harfe, Akkordeon, Schw'örgeli. Plus Flügelhorn, Sopransaxofon, Trompete, Uillean Pipes, Scottish Pipe, Low and Tin Whistle, Piano, Hammond, Rhodes
Buchenhölzer, Haselzweig, Nussbaumtrommel, Schlagzeug, Konga, Djembe, Bongo, Balafon, Claves, diverse Nüsse. Plus Shaker, Metallfeder, Maultrommel (Trümpi)
Komposition & Produktion
© 2018 by Roland Zoss
all rights reserved
Im Vertrieb von
Sound Service, Gümligen
geht an alle, die mitgeholfen haben das Baumlieder-Projekt zu verwirklichen.
Nicole Zoss und Peter von Siebenthal für ihre grosse Geduld und den unermüdlichen Support bei Text & Ton.
Den Gärtnen, Förstern, Freunden, die mir auf vielen Reisen durchs Naturwunder «Erde» ihre Zeit schenkten. Namentlich Archibald McKenzie (NSW Australien), Joss Brooks (Auroville/Indien), Andreas Moser (Netznatur/Schweiz), Martin Russenberger (Brenscino, Schweiz), Franco Cappadona (Äolische Inseln/Italien).
Dem Autor Fred Hageneder für das grosse Grundlagenwerk «Der Geist der Bäume».
Und nicht zuletzt danke ich den Unterstützern: